Evangelisches Ratsgymnasium Erfurt

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Auf neuen Wegen! Montagsgedanken von Pfr. H. Ackermann

 „Ich habe das Gefühl, dass wir von der Zeitraffung zur Zeitdehnung gekommen sind. Wir arbeiten und denken nicht mehr so krass voraus. Wir leben mehr im Hier und Jetzt. Wir hetzen nicht mehr vom Einem zum anderen. Wir sind entspannter. Wir wohnen in einem Dorf, da kommt das vielleicht nochmal anders rüber als in der Stadt. Aber das ist mir besonders aufgefallen. Vor Allem, weil ich sonst eigentlich nur von einem Hobby zum anderen hetze, ist das für mich wie ein einziges Aufatmen. Als würde ich zur Normalität zurückkehren.“

Diese Sätze schrieb mir eine Schülerin als Antwort und Resümee auf vier Fragen, die ich einigen Schülerinnen und Schülern unserer Schule gestellt hatte, wie sie die vergangenen beiden Wochen erlebt haben. Eigentlich hatte ich mit nur wenigen Antworten gerechnet, aber dann war ich davon beeindruckt, wie viele Rückmeldungen ich bekommen habe. Über 50 waren es.

In allen Antworten hatte ich das Gefühl, dass wir neue Wege gehen lernten, dass wir unsere alten Pfade verließen und uns für neue Erfahrungen öffneten. In diesen zwei Wochen gab es Wegstrecken, die gut für euch waren, in denen ihr positive Erfahrungen sammeln konntet.

Dazu zählt von vielen von euch, dass ihr mehr Zeit hattet, ausschlafen konntet, eure Zeit besser einteilen konntet. Die Schülerin oben spricht von Zeitentschleunigung. Plötzlich leben wir langsamer. Plötzlich haben wir die Gelegenheit, uns auf wenige Dinge zu konzentrieren, aus wenigen Dingen auszuwählen, selber zu entscheiden. Ich war erstaunt, dass viele von euch genau das beschrieben, auf die Frage, was an den Wochen schön war. In euren Worten klingt das so:

·       … ich glaube, jeder genießt es, ausschlafen zu können.

 

·       … die Freiheit selbst zu entscheiden, was man als erstes erledigt und auch die Möglichkeit zu entscheiden, wann man aufhören möchte, das ist schon ein Privileg.

 

·       … ich konnte zwischendurch immer mal wieder meinen Hasen streicheln.

 

·       … dass ich an meinem Schreibtisch sitzen bleiben kann und nicht ständig die vielen Treppen im Schulgebäude hoch und runter muss, das ist schön.

 

·       … ich fand schön, dass man die Aufgaben nach seinem Tempo bearbeiten konnte und eine Pause machen kann, wenn man Lust hat.

 

Aber auf diesen Wegen gab es auch steinige Wegstrecken und Hindernisse, die es zu überwinden galt. Da mussten verschiedene Steine weggehoben oder über Hindernisse gestiegen werden. Da gibt es Ängste, die uns begleiten. Viele schrieben, dass sie sich erst einmal durch einen Berg von Aufgaben kämpfen mussten, lernen mussten, sich zu strukturieren. Vielen von euch fehlten die Erklärungen der Lehrerinnen und Lehrer. Viele vermissten Ihre Hobbys und den sonst so alltäglichen Alltag. Einige schrieben, dass ihnen die Ungewissheit Angst macht. Und auch hier möchte ich euch wieder zu Wort kommen lassen.

·       … man braucht viel Selbstdisziplin, um an den Aufgaben dran zu bleiben. Es gibt keine festgelegten Stunden. Man muss alles allein erarbeiten.

·       … in der ersten Woche habe ich mir ziemlich viel Stress gemacht. Jeder Lehrer hat seine Aufgaben geschickt und ich wollte so schnell es geht alles wegarbeiten. Bald merkte ich aber, dass das so nicht funktioniert, ich lieber alles Stück für Stück machen möchte.

 

·       … dass es nicht mehr möglich ist, meinen Hobbys nachzugehen. Besonders das Volleyballspielen vermisse ich.

 

·       … ich habe mich manchmal mit meinen Eltern gestritten, wenn ich meine Aufgaben nicht bearbeitet habe.

 

·       … jetzt ist jeder mit seinen Aufgaben allein und man kann sich nicht mal eben melden, wenn man etwas nicht gleich versteht oder Feedback braucht. Wegen solchen Kleinigkeiten werden kaum E-Mails geschrieben und ob das Selbststudium jedem liegt, ist auch noch so eine Frage.

 

·       … dass meine Schwester immer dann an den Laptop will, wenn ich ihn gerade brauche.

 

·       … schwierig war, dass ich nebenbei noch auf meinen Bruder aufpassen muss und er mich dabei öfters von den Aufgaben ablenkt.

 

·       … leider hat mich alles abgelenkt und es fiel mir schwer, mich auf die Schule zu konzentrieren, weil es doch so viele andere Sachen, wie z.B. Netflix gab.

 

·       … ich finde es sehr schwierig, dass niemand so richtig weiß, wann wir wieder zur Normalität zurückkehren werden. Diese Ungewissheit macht mir Angst.

 

Viele von euch beschrieben die gleichen Hindernisse und Schwierigkeiten. Für diese Hindernisse und Schwierigkeiten, habt ihr aber auch versucht, Lösungen zu finden. So wollen viele von euch, in der nächsten Woche sich besser strukturieren und mit mehr Ehrgeiz an die gestellten Aufgaben herangehen.

Wege lassen sich einfacher gehen, wenn man auf diesen Wegen von Menschen begleitet wird. So kann man sich gemeinsam über gute Dinge freuen und sich bei schwierigen Stellen helfen. Dass ihr dies zurzeit nur aus der Ferne mit euren Freunden oder andren Wegbegleitern könnt, dass vermisst ein jeder von euch. Auf die Frage, was ihr vermisst habt, haben alle von euch genau das beschrieben.

·       … mir fehlt das gemeinsame Lernen, Arbeiten und sich über den Stress beschweren.

 

·       … besonders vermisse ich meine Freunde.

 

·       …  das gemeinsame verbotene Essenkaufen in der Hofpause.

 

·       … mir fehlt der Kontakt zu den Lehrern. Sei es eine Frage im Unterricht oder ein freundliches Gespräch im Anschluss oder auf dem Gang.

 

·       … die Schüler aus meiner Klasse.

 

·       …  die sonst so gewohnten alltäglichen Abläufe, z.B. das Mittagessen bei meiner Oma.

 

Bei all dem Lesen der vielen Antworten, die ich leider nicht alle wiedergeben kann, wurde für mich deutlich, dass wir zwar getrennt voneinander, doch alle einen ähnlichen Weg gehen. Egal, ob Schüler oder Lehrer, wir alle machen gerade neue Erfahrungen, haben mit ähnlichen Hindernissen zu kämpfen. Vielleicht gibt uns dieses Wissen auch etwas Gelassenheit. Mir geht es nicht alleine so. Andere gehen gerade auch diesen Weg. Vielleicht gibt uns ein Austausch darüber neue Stärke, dass was noch vor uns liegt zu meistern.

Ich wünsche euch, dass ihr weiter mit dem Optimismus, der aus euren Antworten sprach, die neuen Wege beschreitet. Bleibt weiter im „stay in“ und doch im „stay in touch“, redet über eure Hindernisse, sprecht mit anderen über eure Ängste, unterstützt euch aus der Ferne.

Beim Schreiben dieser Zeilen ging mir immer wieder ein Lied durch den Kopf. Dieses Lied geben wir im Ratsgymnasium immer den Abiturienten mit auf den Weg, dieses Lied singen wir eigentlich vor den Sommerferien. Ich möchte es euch auf eurem Weg durch die neue Woche mitgeben:

 

(1)  Möge die Straße uns zusammenführen

und der Wind in deinem Rücken sein;

sanft falle Regen auf deine Felder

und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

 

(2)  Führe die Straße, die du gehst

immer nur zu deinem Ziel bergab;

Hab wenn es kühl wird, warme Gedanken

Und den vollen Mond in dunkler Nacht.

 

(3)  Bis wir uns dann mal wiedersehen,

hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt;

er halte dich in seinen Händen,

doch drücke seine Faust dich nicht zu fest.

 

Refrain: Und bis wir uns wiedersehen,

halte Gott dich fest in seiner Hand;

und bis wir uns wiedersehen,

halte Gott dich fest in seiner Hand.

 

 

 

Mathematikolympiade Stufe 3

Akte Luftballon – Eine deutsch-deutsche Geschichte

Am 27.02. besuchten die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen das gleichnamige Theaterstück im Theater im Palais in der Michaelisstraße.

Ein kleiner gelber Luftballon beschert einem sechsjährigen Mädchen aus der DDR 1977 eine Brieffreundin aus „dem Westen“. Die Aufführung beginnt mit einer Akte, in der sich die wahre Geschichte einer Freundschaft befindet. Die Stasi hat alle Belege der Brieffreundschaft zwischen Stefanie aus Heidelberg und Anke aus Meißen darin gesammelt, ihre Korrespondenz argwöhnisch beobachtet. „Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass die eigenen Briefe von jemandem mitgelesen wurden?“, fragten die interessierten Mädchen und Jungen der 5. Klassen nach der Vorstellung in einem angeregten Gespräch mit den beiden Darstellerinnen. Sehr bewegt und persönlich antwortete Stefanie Wally, wie verletzend und unbehaglich die Vorstellung ist, dass Dritte persönliche Details ihrer Mädchenfreundschaft „erschnüffelt“ haben. Diese Authentizität der Geschichte war es, die uns Zuschauer am meisten fesselte. Die beiden Darstellerinnen trugen in der Aufführung ihre eigene Kleidung, benutzten ihre persönlichen Spielzeuge und Walkmans als Requisiten auf der Bühne. Das Theaterstück ist ziemlich lang, fast ein Stück für Erwachsene – und trotzdem fesselte es die Fünft- und Sechstklässler. Dass Anke zum Beispiel ihr geliebtes Musikstudium nicht antreten durfte, weil sie eine Brieffreundin im Westen hatte, war für die elf- und zwölfjährigen Zuschauer ein unglaublicher Vorgang.

Die Produktion des Kulturhauses Osterfeld Pforzheim kam extra auf Einladung unserer Schule nach Erfurt. Es war ein gelungener Vormittag, der dazu beitrug, im 30. Jahr des wiedervereinten Deutschlands die Geschichte auch für die nachfolgende Generation erlebbar und unvergessen zu machen.

 

Wir bedanken uns recht herzlich beim Förderverein und der Schulleitung für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Grit Bartsch

 

 

 

Fasching der 5. Klassen

Am Montag, dem 24.02.2020, feierten die drei 5. Klassen Fasching in unserer Aula. Alles war schön geschmückt und unsere Lehrerinnen begrüßten uns mit einem kräftigen „Helau“. Es begann damit, dass wir alle unsere Kostüme und Klassenschlachtrufe vorstellten. Unserer hieß: „Two, one zero, our class is the hero!“ Im Anschluss spielten wir „Reise nach Jerusalem“ – einen spannenden Stuhltanz. Wir bildeten dann eine Polonaise und tanzten durch die ganze Aula und alle Nebenräume. Danach schnappte sich jeder einen Partner und einen Luftballon und es galt viele lustige Übungen beim Luftballontanz zu bewältigen. Zwischendurch fiel immer etwas Süßes vom Himmel.  Nach der ganzen Anstrengung aßen wir alle einen Pannkuchen, doch einer war vergiftet - mit Senf. Sehr schnell bemerkten die Schüler, die einen hatten, dass da etwas nicht stimmte. Nebenbei stimmten wir ab wer die besten Kostüme trug – gewonnen hat Phil mit seinem tollen Clownskostüm. Im Anschluss bauten wir einen menschlichen Umzugswagen. Alle hatten dabei eine Funktion und es war super witzig. Es war ein schönes Faschingsfest, auch wenn wir am Ende noch aufräumen mussten. : )  Vielen Dank an Frau Neudorf, Frau Bartsch und Frau Mävers-Scherbach.   

(Luana Hempel, Lina Bohn, Greta Ballenberger, Oliver Krause, Klasse 5L2)

 

 

Physikolympiade Stufe 2

Gewinner bei 21x1000

Gemeinsam haben am letzten Schultag vor den Winterferien Pit Nötzold, Theaterpädagoge, der die Theatergruppen am EvRG freiberuflich unterstützt und Kati Schamun, Vorsitzende des Förderverein „theater am evrg e.v.“ den Förderscheck in Höhe von 1.000,00 € entgegen genommen. Neben 20 anderen Projekten fördern die Stadtwerke Erfurt das diesjährige Sommercamp der Theatergruppen. Wie im letzten Jahr findet die besondere Sommerfreizeit mit Unterstützung professioneller Theaterpädagogen, Gebärdencoaches und Musiker wieder im Lutherpark statt. Es wird gemeinsam gezeltet, gekocht und ganz viel Theater gespielt, Musik gemacht. Von Masken, Texten und der Kraft der Sprache erzählt der Text von Cyrano de Bergerac, der in diesem Jahr auf die Bühne kommt. Diese Stück erarbeiten die Theaterspieler*innen in Kooperation mit der Sommerkomödie Erfurt. Die Aufführung erfolgt im Lutherpark und als Vorprogramm der Sommerkomödie 2020.
Wir sagen Danke für die großzügige Förderung der SWE und freuen uns schon heute auf ein weiteres Theaterhighlight am Ratsgymnasium.

Lernen am anderen Ort - Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald

Auch in diesem Jahr besuchte der Jahrgang 10 das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald. Nachdem die Schüler sich im Unterricht bereits mit der Machtergreifung 1933 und der Ideologie  des Nationalsozialismus beschäftigt hatten, konnten sie nun vor Ort einen ersten Einblick in Aufbau und Funktionsweise des Konzentrationslagers gewinnen.

Die Nutzung des Lagers von 1945 bis 1950 als Sowjetisches Speziallager Nr. 2 sowie im Anschluss als Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR bis 1989 bietet Gelegenheit sich mit der wechselhaften Geschichte des Ortes zu beschäftigen und die Standortbezogenheit der Erinnerungskultur zu kritisch zu betrachten.

Der Förderverein unserer Schule hat die Gedenkstättenfahrt mit einem Betrag von 700€ unterstützt und trägt somit mehr als die Hälfte der Kosten. Hierfür an dieser Stelle herzlichen Dank! Ebenso bedankt sich die Fachschaft Geschichte  für die Begleitung durch Frau Neudorf und Frau Schnecke!

 

 

Schüler machen Radio!

In unserer Projektwoche vom 27.1.-31.1 2020 hatten 18 Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 5-7 die Möglichkeit, bei Radio F.R.E.I. eine eigene Sendung zu produzieren. Die Themen haben sich die Schüler und Schülerinnen frei gewählt wie z.B. Digitalisierung an Schulen, Fridays for Future oder die BUGA in Erfurt. Die Kinder sind mit Mikrofon und Aufnahmegerät losgezogen, haben Umfragen zu ihren Themen erstellt, haben Interviewpartner im Rathaus, aber auch bei uns an der Schule gefunden oder Telefoninterviews durchgeführt. Alle Beiträge mussten anschließend am Computer mit Schneideprogrammen geschnitten und bearbeitet werden. Am letzten Tag  gab es eine sogenannte „life on tape“ Aufnahme, bei der alle Schüler ihre vorbereiteten Moderationstexte life im Tonstudio eingesprochen haben. Herausgekommen sind schließlich sogar zwei Magazin-Sendungen, die unter der Rubrik „Freistunde“ laufen werden. Die erste Sendung läuft am Mittwoch, 19.02., um 17 Uhr (Wdh.: Sonntag, 23.02., 12 Uhr) und die zweite Sendung am Mittwoch, 26.02., um 17 Uhr (Wdh.: 01.03., 12 Uhr).

Die Sendungen sind zu hören im Radio auf 96,2 MHz oder im Internet unter www.radio-frei.de.

 

 

 

Gedenkgottesdienst

Am Sonntag, dem 26. Januar 2020 fand im Augustinerkloster der Ökumenischer Gedenkgottesdienst anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren statt.

Schülerinnen und Schüler des Kurses Evangelische Religion der 11. Klasse gestalteten den Gottesdienst mit. Zu sehen waren Szenen aus dem Buch „Der Junge im gestreiften Pyjama“, in denen sich Bruno, der Sohn des KZ-Kommandanten, mit dem jüdischen Lagerjungen Schmuel anfreundete. Musikalisch gestalteten Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein-Schule. In dem Gottesdienst wurde auch das Gebet El Male Rachamim („Gott voller Erbarmen“) vom Landesrabbiner Alexander Nachama gesprochen. Dieses mittelalterliche Gebet wird sowohl bei jüdischen Beerdigungen als auch im Gedenken an die Opfer des Holocausts vorgetragen.

Vielen Dank an die Schülerinnen und Schüler, die bei der Gestaltung dieses besonderen Gottesdienstes mitgewirkt haben. Die Spielszenen aus dem Buch „Der Junge mit dem gestreiften Pyjama“ werden noch einmal in der Montagsandacht am 03. Februar zu sehen sein.

Pfarrer H. Ackermann

"Everybody is already a winner"

Wie in jedem Jahr so trafen sich auch 2020 die 40 besten "EngländerInnen" der 9. Klassen der Erfurter Schulen zum gemeinsamen Wettstreit am Heinrich Hertz Gymnasium. Es galt Aufgaben in den Kategorien writing, listening, reading, regional studies und conversation zu lösen, wobei natürlich die language skills im Vordergrund standen, der Spaß aber auch nicht zu kurz kommen sollte. Unseren TeilnehmerInnen wurden am Ende "excellent results" bescheinigt – Jelle Kronberg (10.) und Maj-Berit Winkelmann (8.) schafften es sogar in die Top 10. Abgerundet wurde die von Frau Thomae und ihrem Team perfekt organisierte Veranstaltung durch einen Gastvortrag der Fremdsprachenassistentin Francesca Schmitt über Portland/Oregon. (Das dazugehörige Quiz gewann Maj-Berit ;).

An dieser Stelle also ein herzliches Dankeschön den Organisatoren und CONGRATULATIONS unseren Englisch-Assen.

J. Nette

 

 

 

11. Weihnachtsball am EvRG

Am vergangenen Freitag, dem 06. 12, fand am Evangelischen Ratsgymnasium nicht nur die Nikolausaktion statt, sondern auch der heiß herbeigesehnte Weihnachtball.

Dieses Jahr als 11.  Auflage, war der Ball wie immer ein Highlight der Vorweihnachtszeit und dank guter Musik und einem unterhaltsamen Programm herrschte eine super Stimmung. So folgte auf den Eröffnungstanz der 9. Klassen um 18 Uhr das traditionelle Quiz für die jüngeren Gäste und eine wunderbare Gesangsdarbietung von Luisa und Theresa Körner, die für die ersten Gänsehautmomente sorgte. Aktuelle sowie ehemalige Tanzschüler der Tanzschule Traut (und eigentlich auch alle anderen) gaben schließlich unter fachkundiger Anleitung von Dirk Traut bei den Partytänzen ihr Bestes auf der Tanzfläche. Dieses Jahr konnten wir außerdem mit Christian Werneburg einen der Mitbegründer des Balls und ehemaligen Schüler unserer Schule als Ehrengast begrüßen.

Ein sehr gelungener Abend also, der all den engagierten Mitgliedern des Orgteams unter Leitung von Frau Simon, den Lehrern, Eltern, Schülern des EvRGs und dem Förderverein zu verdanken ist.

An dieser Stelle also ein riesiges DANKESCHÖN an alle Mitwirkenden, ohne euch wäre das Aufrechterhalten dieser Tradition nicht möglich!

Musik, Müller, Mayer, A Million Dreams und mehr

Gesprächskonzert am 29. November 2019

“Was weibliche Kräfte, Kräfte zweiter Ordnung vermögen – das hat Emilie Mayer errungen und wiedergegeben.“ (Berliner Musikzeitung, 1850)

Mit solcher Art „Lob“ musste die Komponistin Emilie Mayer – und auch andere Frauen, die öffentlich etwas bewirkten – vor 170 Jahren zurechtkommen. Zu Unrecht fast vergessen, werden ihre Werke jetzt wieder mehr und mehr aufgeführt. Auch wir durften dabei sein, als ihre Sinfonie f-Moll erklang, gespielt vom WeimarStadtOrchester, das inzwischen zum dritten Mal zu Gast am Evangelischen Ratsgymnasium war, diesmal unter der Leitung von Ingo Lößer.

In einem fächerübergreifenden Projekt hatten sich neunte und zehnte Klassen in Kunst und Musik mit diesem Thema beschäftigt. Ihre dabei  entstandenen Werke konnte man zur Aufführung sehen. Von einem aus Instrumententeilen gebauten Rieseninsekt über fast bedrückende körperliche Darstellungen und Fotogeschichten bis zu vielgestaltigen Porträtzeichnungen war manches dabei, was die Geschichte des Umgangs mit weiblicher Musik im 19. Jahrhundert unterschiedlich beleuchtete. Auch zum Werk selbst gab es sehr unterschiedliche bildliche Interpretationen zu sehen.

Das Flötenkonzert e-Moll von August Eberhard Müller (souverän und ausdrucksstark an der Soloflöte: Nina Reinhardt) ergänzte das Programm des Orchesters.

Danach wurde es rockig auf der Bühne: der Musikkurs Klasse 11 sang unter der Leitung von Frau Schnecke den Song „Shallow“.

Ein intonatorisch sauberer und ausdrucksstarker Vortrag! Hut ab, Elfer! Das hätte zweifellos auch Lady Gaga gefallen.

CHORekt geROCKt ging es weiter. Die von Herrn Moderegger und Frau Schnecke geleitete Band mit den Sänger*innen, die eigentlich schon ein Chor sind, brachten „A million dreams“ und „Every breath you take“ zu Gehör. Die Band-Combo, ein unvergleichliches Trio, ließen mit „Altes Fieber“ zum Anschluss so manche in selige Nostalgie verfallen.

Es war ein gelungener Abend, lange vorbereitet, vielseitig und musikalisch weit gefächert. Dank an alle Mitwirkenden, besonders Herrn Moderegger, Frau Schnecke, Frau Dr Blasius und Frau Menck und das WeimarStadtorchester! Dank auch dem Förderverein für seine Unterstützung, der Theatergruppe und Herrn Thorwirth für die unkomplizierte Hilfe mit Aufbau und Ausstattung!

Christina Müller

 

 

Die Fachschaft gratuliert den angeführten Schülerinnen und Schülern zur erfolgreichen Teilnahme an der diesjährigen Thüringer Physikolympiade in der 1. Runde.

7L1

Heumann

Ennio

7L2

Mross

Adrian

7E

Hajyounes

Omar

8L1

Neubacher

Anna

8L2

Keding

Josephine

8L3

Jung

Hannah

9L2

Zeibig

Lara

10L2

Hafranke

Jorina

10E

Timmermann

Lena

Martini-Andacht der 6. Klassen am 11.11.2019

Auch im Jahr 2019 feierten wir Martini gemeinsam mit der Predigergemeinde und den Schülerinnen und Schülern der Evangelischen Grundschule. Im Anschluss an die Andacht gab es noch ein Beisammensein bei Punsch, Martinshörnchen und Lagerfeuer auf dem Kastanienhof. Die sechsten Klassen hatten sich im Religions-, Kunst und Musikunterricht auf die Feier vorbereitet. Neben dem Martinsspiel, von den Schülerinnen und Schülern selbstgeschriebenen Fürbitten und Psalmworten gab es dieses Jahr eine Prämiere: So gilt besonderer Dank den beiden Kunstlehrern Frau Jahn und Herrn Ruffert, die mit den 6. Klassen die Legende von St. Martin als Folienmalerei gestalteten und die Predigerkirche sowohl von innen als auch von außen ganz neu zum Leuchten brachten.  

 

 

 

 

Drogen Zug

Am 25.09.19 besuchten ich und meine Klasse den Drogenzug am Zugbahnhof. Er fährt in ganz Deutschland herum um Jugendlichen mehr über Drogen und ihre Auswirkungen zu berichten. Auf seiner Reise machte er auch für ein paar Tage in Erfurt halt. Im Zug wird einem mithilfe eines Filmes, der Stück für Stück abgespielt wird, eine Geschichte erzählt. Eine wahre Begebenheit, die von Jugendlichen, die den Auswirkungen der Drogen unterfallen sind, handelt. Der Zug verkörpert die Organe eines Drogenabhängigen. Von Wagon zu Wagon wird es kälter, dunkler und die an den Wänden dargestellten Blutgefäße verrotten mehr und mehr. In manchen Wagons spielen sich unglaublich realistische Szenen ab, zum Beispiel ist in einem eine Unfallstelle und in einem anderen ein „Nest“ eines Abhängigen dargestellt. Mithilfe eines Fragebogens, den man anonym ausfüllt, wird man mit der Situation konfrontiert und muss entscheiden was man selbst getan hätte. Der Drogenzug, der eigentlich in Prag steht bietet Jugendlichen die Gelegenheit mehr über Drogen und Abhängigkeit zu erfahren, bevor sie selbst damit in Berührung kommen.

Leandra Poltermann, 8L1 

 

 

Zeitzeugengespräch mit einem Buchenwaldüberlebenden: Naftali Fürst bei uns zu Gast

„Wie Kohlestücke in den Flammen des Schreckens“, so der Buchtitel des Holocaustüberlebenden Naftali Fürst, welcher uns am Mittwoch, den 25.09.2019, mit seiner Anwesenheit beehrte. Im Rahmen der Achava Festspiele wurden anfangs Ausschnitte eines Filmes über Kinder, die Buchenwald überlebten, gezeigt, bei welchem insbesondere auf unseren Zeitzeugen eingegangen wurde. Anschließend berichtete Naftali Fürst von seinen Aufenthalten in den vier verschiedenen Arbeit- und Konzentrationslagern, dem Todesmarsch und dem Wiedersehen mit seiner Familie nach dem Holocaust in Bratislava. Beendet wurde die Veranstaltung schließlich mit einer, unserer Meinung nach, leider zu kurz geratenen Fragerunde. Uns hat die Begegnung mit Naftali Fürst sehr berührt, zum Nachdenken angeregt und wir schätzen uns glücklich, diese Möglichkeit der Auseinandersetzung gehabt zu haben.

 

Helene Geßner, Stilla Stitz, Lorenz Hoffmann, Franz Papenbreer, Klasse 11

Fotos von Anne Bär und Hannah Trappe, Klasse 11

 

 

 

CHORrekt geROCKt startet ins neue Schuljahr

Nach dem sehr erfolgreichen letzten Schuljahr beginnen bei der AG "CHORrekt geROCKt" - der Schulband unter der Leitung von Frau Schnecke und Herrn Moderegger - wieder die Proben. Neue und erfahrene SängerInnen und InstrumentalistInnen sind herzlich eingeladen! Die erste Probe findet am 2.9. statt! Wir freuen uns auf euch! 
Frau Schnecke und Herr Moderegger

 

 

 

Gottesdienst zum Schuljahrsbeginn

Am vergangenen Freitag, dem 23.08.2019, fand der Gottesdienst zum Schuljahresbeginn 2019/20 statt. In diesem Gottesdienst wurden die neuen Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen herzlich am Ratsgymnasium begrüßt. Ebenso die weiteren neuen Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Referendarinnen und Referendare. Thematisch beschäftigte sich der Gottesdienst mit dem Namensgeber der Straße, in der das Ratsgymnasium steht: mit Meister Eckehart. Neben der Theatergruppe wurde der Gottesdienst noch von Musikern aus den 8., 9. und 11. Jahrgangsstufen mitgestaltet. Traditionell überreichten die 9. Klassen als Paten den neuen Schülerinnen und Schülern Tonziegeln mit dem Schriftzug der Schule.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand bei herrlichem Sonnenschein noch der Plätzchenempfang auf dem Kastanienhof statt.

Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Mitwirkenden, die zum Gelingen des Gottesdienstes und des anschließenden Empfangs beitrugen.

Herzlich gedankt sei an dieser Stelle auch für die Kollekte in Höhe von 510,26 Euro, die am Ausgang des Gottesdiensts gesammelt wurde. Das Geld ist für das Kinderhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz bestimmt.

 

 

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten – Ratsgymnasium erneut „Landesbeste Schule“

Die Landessieger

Lea Bezzel, Klasse 8L3: „Die Stasi-Besetzung in Erfurt am 4. Dezember 1989“

 

Foto:
Körber-Stiftung/Claudia Höhne

 

 

Unter dem Motto „So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“ nahm das Ratsgymnasium mit insgesamt 29 Schülern aus den Klassenstufen 8 und 9 und zwei Tutorinnen am Wettbewerb teil. Zwei Landessiege (dotiert mit je 250€) und zwei Förderpreise (dotiert mit je 100€) führten dazu, dass unsere Schule aufgrund der vier erfolgreichen Beiträge insgesamt zur landesbesten Schule nominiert wurde.
Die Konzeption des Gesellschaftswissenschaftlichen Wahlpflichtfaches in Klasse 9 unter dem übergeordneten Thema „Jüdisches Leben in Erfurt: Aktives Erinnern an die Reichspogromnacht 1938 – Spurensuche in der Stadt Erfurt“ sah in diesem Jahr vor, anhand des Besuchs verschiedener außerschulischer Lernorte und mit Hilfe zahlreicher Experten Schülerbeiträge zum Wettbewerbsthema zu verfassen. Selbstständig gingen die Schüler auf Spurensuche, nachdem gemeinsam mit den Tutorinnen eine historische Leitfrage gefunden war.

Aus der Klasse 8L3 nahmen zwei Schülerinnen außerhalb des Unterrichts in ihrer Freizeit teil und beschäftigten sich mit dem Jahr 1989.

(Claudia Bargfeld und Franziska Neudorf)

 

 

 

Abiturgottesdienst

Abiturgottesdienst

Am 30.06.2019 feierten wir den Abiturgottesdienst mit viel Musik und natürlich der Zeugnisübergabe.

Ganz herzlich danken möchten wir für die Kollekte am Ende des Gottesdienstes in Höhe von 926,30 Euro, die von den Abiturientinnen und Abiturienten  für das Kinderhospiz Mitteldeutschland bestimmt wurde.

CHORrekt geROCKt bei der Fête de la Musique

Am Freitag, 21.6.2019 feierte unsere Schulträgerin, die Evangelische Schulstiftung in Mitteldeutschland ihr zehnjähriges Stiftungsjubiläum. Mit vielen geladenen Gästen gab es einen festlichen Gottesdienst in der Predigerkirche. Die Schulstiftung hatte sich außerdem überlegt, dieses Jubiläum mit der jährlich am 21.6. stattfindenden Fête de la Musique zu verbinden. 

So wurde am Vormittag auf unserem Schulhof eine professionelle Bühne als eine Spielstätte des Festivals aufgebaut.

Unsere Schulband „CHORrekt geROCKt“ hatte nach dem Gottesdienst die Ehre, als erste Band dort aufzutreten. Aus dem Programm des Jahreskonzertes sangen und spielten 16 Schüler der 5.-11. Klasse „Viva la vida“ von Coldplay und am Ende „Skyfall“ von Adele unter der Leitung von Herrn Moderegger. Luisa Körner und Eric Wagner sangen als Duett „Mad world“ von Gary Jules. Es war für die Band-Chor AG eine tolle Erfahrung unter fachkundiger Betreuung und vor einem begeisterten Publikum Open-Air zu musizieren. 

Danach trat die Schulband des Christlichen Spalatin-Gymnasiums Altenburg unter Leitung des dortigen Hausmeisters (!) Sven Herbst auf und spielte Stücke aus ihrem Repertoire. 

Den Abschluss  eines schönen, musikalischen Sommerabends bildete die Band Carlou.

WM 

 

 

Neuer Schulrekord des EvRG über 170 km auf dem Rennsteig!

Auch in diesem Jahr starteten die Ratsrunners vom evangelischen Ratsgymnasium wieder beim Rennsteigstaffellauf – so erfolgreich wie noch nie.

Wie auch all die Jahre zuvor wurde schon seit dem letzten Herbst fleißig trainiert, natürlich unter der Anleitung unseres Sportlehrers Herrn Holl, ohne den diese Staffel nicht möglich wäre. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön!

Das Training endete mit dem traditionellen Probelauf über 10km, auf Grundlage dessen schließlich die Etappen an alle Läufer verteilt und ungefähre Wechselzeiten ermittelt wurden.

Besonders am diesjährigen Streckenverlauf war der Austausch der Start und Zielpunkte. So wurde unser Staffelstein aus der Werra die rund 170 Laufkilometer erstmals von Hörschel bis nach Blankenstein getragen, um dort diesen Stein feierlich der Saale zu übergeben.

Den Beginn machte Justus Oberländer, welcher um fünf Uhr in Hörschel die Startlinie verließ, um nach einer starken Laufzeit kurz nach sechs an Herrn Moderegger zu übergeben. Nachdem dieser den Inselsberg tapfer bezwang, übergab er an Lisa Spierling. Kurz nach neun erfolgte der Wechsel auf Etappe vier, auf welcher Helene Geßner einen großen Vorsprung auf unsere Zielzeit herauslaufen konnte und uns damit kurzzeitig auf Platz 3 aller Mixstaffeln brachte. Läufer Nummer fünf war Max Niedling. Nach einem superstarken Lauf verunglückte er etwa 1km vor dem nächsten Wechselpunkt und so konnte der Transponder nur mit knapper Not und 20 Minuten Verzögerung an Alkmini Karka, unsere sechsten Läuferin, übergeben werden. Nun galt es, die verlorene Zeit wieder gut zu machen, was ihr und auch Andrea Altmann auf der nächsten Etappe sehr gut gelang. Als nächste Läuferin war Jasmin Weske auf Etappe acht unterwegs und übergab um 16:12 Uhr an Gerd Feuer. Dieser blieb ebenfalls unter der angedachten Zeit und so landete der Transponder samt Staffelstein trotz zwischenzeitlichen heftigen Regenschauern pünktlich bei mir in Grumbach.

Auch hier lief alles nach Plan. Da ich das Vergnügen hatte, die diesjährige Schlussläuferin zu sein, durfte ich einen herzlichen Empfang durch einen Großteil unserer Läufer und einem gemeinsamen Zieleinlauf erleben.

Mit unserer Gesamtzeit von 14:11:21 liefen wir auf Platz 8 von insgesamt 66 Mixstaffeln und unterboten die Prognose sogar noch um knappe 30 Sekunden.

Durch dieses tolle Ergebnis sind natürlich alle für das Nächte Jahr motiviert, in welchem es nun einen neuen Rekord zu schlagen gilt.

Ein großes Dankeschön geht auch an alle Radbegleiter, und unseren Hauptsponsor Dr. Kahl bzw. der Sportklinik Erfurt und allen anderen Unterstützern unserer Staffel.

 

Anna Feuer 11a

 

 

 

 

 

 

 

 

Let´s rock!

Nicht nur draußen herrschten am Freitag nahezu tropische Temperaturen, auch in der Aula heizte sich die Stimmung im vollbesetzten Saal schnell auf. Grund waren die gerockten Melodien der fast 90 Mitwirkenden des diesjährigen Jahreskonzertes des EVRG.

Ob „Don´t stop me now“ von Queen, präsentiert von der Schulband „CHORekt geROCKT“ oder „We will rock you“, dargeboten vom „Wie-ne-Wonne“- Eltern-Lehrer-Schüler-Freunde des EVRG, der rote Faden des Rock zog sich durch das ganze Konzert.

Aber auch die klassischen, oder leisen Töne waren zu hören von den vielen Solisten des Abends an Klavier, Violine, Akkordeon, Cello oder Kontrabass. „Pierro träumt“, gespielt von Maxime oder „Lord of the Rings“, gespielt von Gabriel, passten sich ebenso in das Arrangement ein wie „I like Chopin“ (Jorina) und Divertimento G-Dur (Maria Theresia).

Für viel Abwechslung sorgten die Gesangsstücke „Die Krähe“ und „Der Leiermann“ gesungen von Nils, begleitet von Marius, und „Habanera“ aus der Oper Carmen, intoniert von Bianca.

Sogar Eigenkompositionen, die im Musikunterricht der 7L1 unter der Leitung von Frau Müller entstanden, wurden präsentiert. „Der Freundschafts- Rap“ erntete viel Applaus.

Gänsehaut trieben dem mucksmäuschenstillen Publikum das Lied „Schwesterherz“, gesungen von Theresa und Luisa und das vom Chor performte Lied „Fix you“ auf den Körper.

Ein besonderer Höhepunkt war zweifellos die Schulband unter der Leitung von Frau Schnecke und Herrn Moderegger. Mit E- Gitarren, Schlagzeug und Gesang brachten sie so manches Knie zum Wippen. Besonders hervorzuheben ist dabei (Julian), der den Klassiker „Alkohol“, von Herbert Grönemeyer, verschmitzt und mit musikalischer Umrahmung durch seine Bandmitglieder darbot.

Durch das Programm führten Johanna und Leon, sie stimmten gleich zu Beginn das Publikum durch einen Blick in die Geschichte des Rock auf den musikalischen Abend ein.

Dank geht an Bianca und Saskia, Johanna und Leon, Gabriel, Marius, Theodor, Herrn Thorwirth, Frau Simon, Frau Schönke, den Predigerkeller, die Theater- AG, den Förderverein, die Ensembleleiter, alle Mitwirkenden und natürlich Frau Müller, Frau Schnecke und Herrn Moderegger für monatelanges Vorbereiten und den „gerockten“ Abend!

Heidrun Poltermann

Hochschulinformationstag an einer physikalisch-astronomischen Universität?

Am Freitag, den 8. März, verbrachten wir mit unseren Stammkursleiter Herr Gräf einen Tag in Jena. Nach kurzer Stärkung im (Einkaufszentrum) machten wir uns auf den Weg zur Friedrich  Schiller Universität. Dort fand der Tag der Physik und Astronomie statt. Uns stand ein buntes Programm aus vielen Vorlesungen, Aktionsständen und ganz viel ganz kostenlosen Essen bevor.

Themen waren unter anderen Berufsmöglichkeiten mit einem Physikstudium (Arbeiten am autonomen Fahren, Patentvergabe für neue Innovationen, Einsatz in Gesundheitsunternehmen), aber auch die Entstehung des Lebens und Einblicke in aktuelle astronomische Forschung.

Besonders gut gefiel mir, wie sich jeder um uns gekümmert hat. Jeden Studenten und jeden Professor konnte man ausfragen. Mein Highlight des Tages: Die Laborbesichtigung. Dort forschen Wissenschaftler an selbst hergestellten Chemikalien, die überall im All vorkommen, um sie hier auf der Erde zu untersuchen.

L. Stöcker

 

 

Jahreskonzert 2019

Jugend forscht

Frederik Panse und Marius (beide Klasse 12) haben erfolgreich am Wettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen. Sie haben mit dem Projekt "Ein intelligentes Solarsystem" den Platz belegt und sich damit gegen eine durchaus starke Konkurrenz durchgesetzt.

Ebenfalls erfolgreich war Elisabeth Nitz aus der Klasse 8 mit ihrem Projekt "Fluoreszenz bei bestimmten Pflanzentypen". Sie gewann den 1. Preis in der Kategorie Biologie und fährt weiter zum Landesfinale

Thüringer Physikolmpiade - 2. Runde

Alle Teilnehmer des Evangelischen Ratsgymnasiums waren erfolgreich!

Bei der 2. Runde der Thüringer Physikolympiade konnten sich alle Teilnehmer aus unserer Schule über einen Preis freuen! Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 21.2.2019 wurden ihre besonderen Leistungen gewürdigt: Einen 1. Platz in ihrer Jahrgangsstufe belegten Lena Timmermann (Klasse 9E) und Marius Trappe (Klasse 12). Herzlichen Glückwunsch zu diesem herausragenden Ergebnis! Auch die beiden jüngsten Teilnehmer aus der Klasse 7E haben ihre sehr guten Vorleistungen unter Beweis stellen können: Robert Kurth belegte den 2. Platz und Maraike Junge Platz 3! Als Beste aus den 8. Klassen erzielte Lara Zeibig (Klasse 8L2) einen Anerkennungspreis! Wir gratulieren allen fünf Schülern ganz herzlich und wünschen Erfolg bei der 3. Runde! An dieser Stelle möchten wir alle Physik-Begeisterten auf die Physik-AG aufmerksam machen, die von Marius Trappe geleitet wird und die jeden Dienstag um 14.15 Uhr stattfindet.

Text: Kerstin Samaan

Leiter der Fachschaft Physik: Frank Gräf

Fotos: Sebastian Schmidt

 

 

Theater-AGs des Evangelischen Ratsgymnasiums im Rampenlicht

Ganz anders als sonst wurden alle theaterbegeisterten Schüler*innen des Evangelischen Ratsgymnasiums zum Tag der offenen Tür am Sonnabend, den 02.02.2019 in Szene gesetzt.

 

Zu Besuch war der Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Thüringens Wolfgang Tiefensee. Und das mit gutem Grund. Der Förderverein „theater am evrg e.v.“ hatte zur Verbesserung der Spielstätte der Theater-AGs Fördermittel beantragt. Dank der Lottomittel, die das Ministerium jedes Jahr auslobt, um besondere  Projekte zu fördern, war die Anschaffung einer mobilen Traverse zur besseren Beleuchtung sowie eines Tanzteppichs möglich geworden. Nachdem alle Streben verbaut, die Beleuchtung angebracht, der Tanzteppich verlegt war, hat es sich Herr Tiefensee nicht nehmen lassen, die Traverse persönlich einzuweihen. Dabei kam er mit Spielleiter*innen und Spieler*innen ins Gespräch, die stolz von ihren besonderen Theateraktivitäten am Ratsgymnasium berichteten.

Unter dem Motto „von Schüler*innen, für Schüler*innen, mit Schülern*innen“ stehen die jungen Künstler*innen dabei nicht nur als Darsteller auf der Bühne, sondern übernehmen auch andere Aufgaben vom Abenddienst bis zur Leitung der einzelnen Spielgruppen. Unterstützt werden sie von externen Expert*innen, die oft selbst einmal Schüler*innen am Evangelischen Ratsgymnasium waren. Derzeit gibt es vier Theatergruppen mit insgesamt 55 Darstellern.

Die Kinder und Jugendlichen berichteten jedoch nicht nur von ihrer Theaterarbeit, sondern haben Herrn Tiefensee auch Einblicke in die aktuelle Probenarbeit gegeben. Kleine Szenen aus den unterschiedlichen Stücken begeisterten den Minister und er versprach bei einer der nächsten Premieren wenn möglich dabei zu sein.

Dabei ist Thüringens Wirtschafts- und Wissenschaftsminister durchaus bewandert auf den Brettern, die die Welt bedeuten, so berichtete er den jungen Theaterschaffenden. Sein Vater, Kapellmeister in Leipzig, nahm ihn oft mit in seine Wirkungsstätte und ließ den Sohn vor, hinter und auf der Bühne selbst erste musikalische Erfahrungen machen.

Frau Dr. Vogel, Geschäftsführerin der Evangelischen Schulstiftung Mitteldeutschland, als auch Schulleiter Herr Friese und Fördervereinsvorsitzende Frau Schamun haben noch einmal deutlich gemacht, wie wertvoll die finanzielle Unterstützung für die Theaterarbeit ist. Einig waren sich alle darin, dass die Unterstützung der jungen Künstler*innen einen wertvollen Beitrag dazu leistet, Kinder und Jugendliche stark zu machen für das Leben.

 

K. Schamun (Förderverein Theater am EVRG)

 

 

“English in the City“ with excellent results!

Am 16. Januar fand der diesjährige Englischwettbewerb “English in the City” für Schüler der 9. Klassen von Erfurter Gymnasien statt. Im Heinrich-Hertz-Gymnasium trafen die Besten jeder Schule auf diesem Gebiet aufeinander und erledigten auf Englisch sowohl schriftliche als auch mündliche Aufgaben. Unsere Schule schickte ihre vier besten „Englischexperten“ aus den 9. Klassen: Henrik Ziesenis (9L3), Paula Betsch und Manou Shabanpour (beide 9L2) sowie Jolanthe Bald (9L1). Der zentrale landeskundliche Aspekt in diesem Jahr war New Zealand – dazu mussten Fragen in einem geografischen Teil, beim Hör-und Leseverstehen sowie in einem schriftlichen Teil beantwortet werden. In dem abschließenden Gespräch ging es dann noch um Essgewohnheiten sowie um den verantwortlichen Umgang mit Nahrungsmitteln – ein Thema, bei dem nur punkten konnte, wer umfangreiche Vokabelkenntnisse dazu beweisen konnte.

Am Ende schlossen unsere vier Teilnehmer allesamt mit dem Prädikat “with very good“ oder “excellent results“ ab! Besonders hervorzuheben sind dabei die Ergebnisse von Jolanthe (5. Platz) und Henrik, der sogar den 4. Platz belegte! Herzlichen Glückwunsch!

 

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Am Mittwoch, dem 5.12.2018, fand in den ersten beiden Stunden der traditionelle  Vorlesewettbwerb der 6. Klassen in der Aula statt.

Ausgerufen von der Stiftung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels wird er bundesweit durchgeführt, zunächst auf Klassenebene, im Frühjahr auf Landesebene und im Sommer auf Bundesebene. Bewertungskriterien dabei sind die Lesetechnik, die Interpretation und die Textstellenauswahl.

Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen stellten nun während des Deutschunterrichts interessante Bücher von verschiedenen Autoren vor, wobei ihre Vorleseleistung bewertet wurde.

          Herzlichen Glückwunsch der Schulsiegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs:

                                                  Kathrina Pape 6L1

                                            sowie den Klassensiegern

                    Jakob Höttermann 6L1, Philippa Fritzlar 6L2, Carl-Friedrich Geyer 6E,

                                   Orlanda Obst 6E und Svenja Pfeifer  6L2

 

 

 

Sonderpreis der Thüringer Staatskanzlei

Die Schülerinnen Emilia Breithaupt, Marlen Degner Paula Oppler und Carlotta Weide (Klasse 9L3) gewinnen beim Wettbewerb „Kompass“ der Thüringer Landesmedienanstalt den Sonderpreis der Thüringer Staatskanzlei für die „Beste Medienproduktion von Kindern und Jugendlichen in Thüringen“.

Ihr Film „Kurzes Leben“ entstand u.a. im Kunstunterricht bei Fr. Dr. Blasius. Die Jury würdigt den preisgekrönten Film so:

„Der Film ,Kurzes Leben´ greift das ernste Thema ,Mobbing´ auf und schafft es, in nur vier Minuten den Zuschauer zu fesseln. Wir sehen, wie ein kleines Mädchen zu einer Jugendlichen und zu einer jungen Frau, mit Familie und Baby, heranwächst. Aber: All das ist nie geschehen! Mitten im Film wird der Zuschauer plötzlich in die Jugendzeit zurückgeworfen und mit einem Szenario aus Mobbing und den heftigen Folgen bis hin zum Suizid konfrontiert. Die Idee, aber auch die technische Umsetzung sind absolut bemerkenswert! Die komplette Bandbreite an Einstellungsgrößen, ungewöhnlichen, aber sehr gut gewählten Perspektiven und Kamerabewegungen kommen zum Einsatz und gestalten den Film abwechslungsreich und kurzweilig. Die Musik passt zur Gefühlslage und hinterlässt beim Zuschauer ein Gänsehautgefühl. Der Film ist preiswürdig, weil er handwerklich sehr gut gemacht ist, das ernste Thema „Mobbing“ als Geschichte überzeugend erzählt und unter die Haut geht.“

 

Sport am EVRG

Förderverein

Am 26.11.2018 fand turnusgemäß die Jahreshauptversammlung des Fördervereins des Evangelischen Ratsgymnasiums statt. Der dabei vorgestellte Kassenberichts spiegelte das erfolgreiche Arbeiten des Vereins: Im Berichtszeitraum konnte eine Vielzahl von schulischen Projekten gefördert werden, nicht zuletzt wurde mit dem Geld des Fördervereins die im Herbst errichtete Kletterwand auf unserem Schulhof im Haus am Breitstrom finanziert. Die Schule dankt dem gesamten Vorstand sowie allen Mitgliedern des Vereins für ihre hervorragende Arbeit.

Sport am EVRG

Pogromgedenken

 

In Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 vor nunmehr 80 Jahren, hatte die jüdische Landesgemeinde zu einer Gedenkveranstaltung eingeladen. Zahlreiche Erfurter trafen sich deshalb am 9. November um 10.00 Uhr auf dem Neuen Jüdischen Friedhof, um gemeinsam ihren Respekt gegenüber den Opfern und auch den Überlebenden der nationalsozialistischen Verbrechen zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig galt es vor der Gefahr eines neu aufkommenden Antisemitismus zu warnen. Im Gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht zum Thema „Reichspogromnacht 1938 in Erfurt“ haben wir uns mit der Bedeutung des Gedenkens auseinander gesetzt und uns damit beschäftigt, warum dies auch heute noch für uns wichtig ist. Stellvertretend für den Kurs trugen Jolina  Armster und Richard Feuer ihre Beiträge vor.   

Greta Böhm, Klasse 9L2

Eine Lesung der besonderen Art

Am Freitag, dem 09. November, fand im Rahmen der 26. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur für die zehnte Jahrgangsstufe in der Aula des Ratsgymnasiums eine Lesung der besonderen Art statt: Die Autorin Mirjam Pressler stellte ihr bis dahin noch unveröffentlichtes Manuskript ,,Das Gold der anderen" vor. In ihrem Jugendbuch verknüpft sie eindrücklich die Geschichte von zwei 14-jährigen Mädchen, welche aus zwei verschiedenen Jahrhunderten stammen – der Zeit des Erfurter Pestpogroms von 1349 und der Gegenwart.

Als das in der heutigen Zeit lebende Mädchen Laura beginnt, sich in die Geschichte des Erfurter Schatzes zu vertiefen, stößt sie auf das Leben des gleichaltrigen jüdischen Mädchens Rahel, die Tochter des damaligen Besitzers des Schatzes. Trotz der zeitlichen Entfernung kommen sich die beiden sehr nahe.

Mirjam Pressler verbindet in ihrem Buch zwei verschiedene Zeitebenen miteinander und verdeutlicht die Wichtigkeit von geschichtlichen Ereignissen, welche sich bis in die Gegenwart auswirken.

 

Ihr Jugendbuch ,,Das Gold der anderen" soll im März 2019 veröffentlicht werden.

 

Hanna Lang, Klasse 10b

Church Night: Gemeinsames Projekt der evangelische Jugend und des evangelischen Ratsgymnasiums

Langweilige Reden, monotone Lieder... das ist wohl die Vorstellung mancher Menschen von einem Gottesdienst. Nicht so bei uns: Dieses Jahr am 07. und 08. November 2018 versammeln sich in der Predigerkirche die unterschiedlichsten Berufe: Köche, Sprayer, Journalisten, Sänger. Unter dem Motto „Re-Think“ haben die Schüler der achten Klassen Einblicke in diese verschiedenen Bereiche bekommen. 

So haben die Schüler zum Beispiel im Robotik Projekt, unter der Leitung von Sahra und Steven, Festplatten so umprogrammiert, dass sie einen Herzschrittmacher als Ergebnis hatten.   

     

Die Schüler im Projekt „Spaß in der Kirche“ bauten einen Parcour quer durch die Predigerkirche, auf dem sie dann auf Bobby Cars entlang gefahren sind. Im Projekt  „Kochen“ haben 17 Schüler, eingeteilt in zwei Gruppen, mit Fr. Dr. Blasius und Werner Brunnengräber Brot und Quittenmarmelade gemacht, welche wir beim Gottesdienst kosten dürfen.

Als letztes waren wir bei dem Projekt „Graffiti“, bei dem verschiedene Schriften ausprobiert wurden, die die Schüler auf Holzwände gesprayt haben.

Unsere Schulband wird im Gottesdienst „Das Privileg zu sein“ und „Count on me“ unter der Leitung von Herr Moderegger spielen.

Damit sollten Sie einen guten Überblick über die ChurchNight bekommen haben, die heute, am 08.November um 18.00 Uhr in der Predigerkirche stattfindet.     

Und all diese Projekte werden bei unserem Gottesdienst vorgestellt, bei dem Sie sehen können, dass Gottesdienste nicht langweilig und monoton, sondern im Evangelischen Ratsgymnasium auch außergewöhnlich und unkonventionell sind.   

Ein Artikel von Merle Beyse und Ronja Paschold vom Reporter-Projekt, Klasse 8E

 

 

Rock im Eichsfeld...

Der Herbst- Nebel liegt über Martinfeld, der Blick aus dem Schlossfenster lässt den goldenen Herbst erahnen. Aber der „wie ne Wonne- Chor“ des EVRG hatte wenig Zeit, die Sonne zu genießen. Eng war der Zeitplan getaktet, denn vier neue Stücke galt es zum gemeinsamen Chorwochenende einzustudieren. Chorleitern Kathleen Schnecke saß am Klavier im Gewölbekeller des Jugendgästehauses und gab mit unerschütterlicher Energie Takte, Rhythmen, Einsätze vor, um die fast 40 mitgereisten „Stimmen“ auf das neue Repertoire einzustimmen.
Das Jahreskonzert der Schule am 14.06.2019 wirft seine Schatten voraus und neben weiteren geplanten Auftritten im Jahr 2019 will das Ensemble natürlich auch hierauf gebührend vorbereitet sein. Rock&Pop wird diesmal im Vordergrund stehen, mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten!

H. Poltermann

 

 

 

Ein Sommernachtstraum im Herbst in der Aula

Für die drei fünften sowie eine sechste und eine siebente Klasse wurde es am 23.10. in unserer Aula musikalisch, romantisch und turbulent. Vom Theater Erfurt war das Holzbläserquintett "Windstärke 5" (Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott und - obwohl kein Holzblasinstrument, aber wegen des Klanges zu diesem Ensemble gehörend - ein Horn) zu Gast. Sie spielten eine Bearbeitung der Schauspielmusik, die Felix Mendelssohn Bartholdy zu Shakespeares Komödie "Ein Sommernachtstraum“ komponiert hatte. Aber auch die Geschichte wurde den aufmerksam lauschenden Ohren der Schüler präsentiert: auf kindgerechte und sehr abwechslungsreiche Weise interpretierte Maria-Elisabeth Wey eine Kurzfassung des Stückes von Franz Fühmann. So erlebten die Schüler den Feenkrieg von Oberon und Titania, die Hochzeitsvorbereitungen von Theseus und Hippolyta, die Verwirrung, die Puck bei den vier Liebenden  Helena, Hermia, Lysander und Demetrius anzettelt und die Probe der Handwerker. Am Ende natürlich gekrönt durch die glückliche, dreifache Hochzeit und den allseits bekannten Hochzeitsmarsch. Musik und schauspielerische Darstellung durchdrangen, ergänzten und bereicherten sich gegenseitig und beeindruckten die Schüler, die über 70 Minuten die Konzentration hielten. Am Ende war wirklich „des Beifalls kein Ende“. Vielen Dank an die Musiker und die Schauspielerin, die ein Kammerkonzert des Erfurter Theaters zu uns in die Schule brachten und mit harmonischen Klängen den Sommer als Herbsttraum wieder erscheinen ließen.

W. Moderegger

 

 

Physik am Evangelischen Ratsgymnasium

Bildergalerie Abiturgottesdienst

Bildergalerie Abiturgottesdienst
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Aktuelles

19.03.2020

Das Betreten der Schulgebäude für Schüler und Eltern ist nur noch

bis Montag, 23.3., 13 Uhr, möglich. Bis dahin müssen sämtliche Arbeitsmittel (Lehrbücher, Schließfachinhalt ...) abgeholt sein. Ab Dienstag bleiben die Schulgebäude für Schüler und Eltern verschlossen.


Weihnachtsball 2019

Bilder ChurchNight 2019

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